Grundlehrgangsvorbereitung 2016

Am Samstag, 30. April 2016, veranstalteten die Jugendfeuerwehren der Städte Bad Homburg, Friedrichsdorf, Oberursel und Steinbach ihre gemeinsame Grundlehrgangsvorbereitung. Die Grundlehrgangsvorbereitung der vier Jugendfeuerwehren ist bereits zur Tradition geworden und findet im Wechsel alle zwei Jahre statt. Dieses Jahr fand die Vorbereitung auf den Grundlehrgang mit 43 Jugendlichen im und um das Feuerwehrgerätehaus Friedrichsdorf-Seulberg statt.

Dieser Tag dient den älteren Jugendfeuerwehrmitgliedern, zwischen 15 und 17 Jahren, bereits einmal „Lehrgangsluft“ zu schnuppern. Sie sollen auf den Grundlehrgang vorbereitet werden, welcher der erste Feuerwehrlehrgang nach der Jugendfeuerwehr ist. Dieser Lehrgang ist erforderlich, um in den aktiven Dienst der Einsatzabteilung zu wechseln.

Begonnen wurde um 8.30 Uhr im Lehrsaal der Feuerwehr Seulberg mit der Begrüßung und Einteilung der Gruppen. Im Anschluss stand ein einstündiger theoretischer Unterricht von Friedrichsdorfs Stadtbrandinspektor, Ulrich Neeb, statt. Der Unterricht „Brennen und Löschen“ wurde mit einigen Vorführungen sehr interessant gestaltet. Danach wurde gemeinsam gefrühstückt.

Nach der Theorie ging es zur Praxis. In vier Gruppen eingeteilt wurden die Stationen „Feuerwehrdienstvorschrift 3 – Löschangriff“, „Tragbare Leitern“, „Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ und das „Absichern und Ausleuchten einer Einsatzstelle“ je eineinhalb Stunden geübt und durchgearbeitet. Nach zwei der insgesamt vier Durchgängen gab es eine gemeinsame Mittagspause im Feuerwehrgerätehaus.

Neben dem feuerwehrtechnischen Wissen sollte auch die Zusammenarbeit mit fremden Jugendfeuerwehrmitgliedern aus anderen Städten geübt und somit das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Dies ist nicht nur beim richtigen Grundlehrgang wichtig, sondern auch später für den aktiven Dienst. Hier ist die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren extrem wichtig.

Allen Teilnehmern hat es sehr viel Spaß gemacht und neues Wissen konnte mitgenommen werden. Zum Abschluss der abwechslungsreichen Grundlehrgangsvorbereitung gab es für jeden Teilnehmer eine entsprechende Urkunde.

Die Jugendfeuerwehrmitglieder sind nach wie vor eine wichtigste Säule der Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren. Interessierte Jugendliche sind ab dem Alter von 10 Jahren sehr gerne in jeder örtlichen Jugendfeuerwehr willkommen. Wer bereits früher von der Feuerwehr in seinen Bann gezogen wurde, kann bereits ab 6 Jahren bei den Minifeuerwehren mitmachen.

Neben den 43 Teilnehmern für ihre engagierte Mitarbeit ist auch den über 20 Jugendbetreuern und Ausbildern zu danken. Ein ganz besonderer Dank geht darüber hinaus an die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsdorf-Seulberg für die Betreuung und Verpflegung über den gesamten Tag.

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Matthias Schreiber
Stadtjugendfeuerwehrwart Oberursel

Stellenausschreibung im LFV

Der Landesfeuerwehrverband Hessen beteiligt sich ab sofort an dem Bundesprogramm “Zusammenhalt durch Teilhabe” (Feuerwehr – Gemeinsam in die Zukunft). Es stehen Fördermittel für dieses Programm, zunächst für das Jahr 2016, zur Verfügung.

Wir suchen deshalb zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Projektmitarbeiter/in vorerst befristet bis zum 31.12.2016; eine Verlängerung wird angestrebt.

Stellenausschreibung

Jugendsammelwoche 2016

Im März 2016 sind in Hessen wieder über 10.000 junge Menschen von Tür zu Tür gegangen und haben im Rahmen der Jugendsammelwoche für Projekte und Angebote der Jugendarbeit Spenden gesammelt. Eine Jugendgruppe hatte sich an der Ausschreibung des hjr beteiligt und die Teilnahme an der Aktion rund um ein Heimspiel des FSV Frankfurt gegen den SpVgg Greuther Fürth im Frankfurter Volksbank Stadion gewonnen, bei der sie die Einlaufeskorte stellen durfte. Dazu gab es noch eine kleine Stadionführung. Der Hessische Jugendring hatte die Gelegenheit, in der Halbzeitpause im Stadioninterview auf die Jugendsammelwoche aufmerksam zu machen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Jugendsammelwoche an den unterschiedlichsten Stellen regelmäßig unterstützen und somit solidarisch zur Förderung der hessischen Jugendarbeit beitragen!

Innenminister: Herausragende Bedeutung für die Gefahrenabwehr in Hessen

Förderung des Brand- und Katastrophenschutzes besitzt hohe Priorität

Die Förderung des Brand- und Katastrophenschutzes in Hessen besitzt für die Landesregierung sehr hohe Priorität. In die Förderung von Fahrzeugen sowie in den Bau von Feuerwehrhäusern hat das Land in den vergangenen zehn Jahren rund 100 Millionen Euro investiert. Hinzu kommen finanzielle Zuwendungen für die technische Ausstattung, den Katastrophenschutz und die Ehrenamtsförderung. In den Betrieb der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel, die in den Jahren 2013 bis 2015 für 6,6 Millionen Euro ausgebaut und modernisiert wurde, sowie in das Jugendfeuerwehrausbildungszentrum in Marburg steckt das Land jährlich rund 13 Millionen Euro.

„Die Hessische Landesregierung misst dem Brand- und Katastrophenschutz eine herausragende Bedeutung für die Gefahrenabwehr in Hessen bei. Dies wird auch durch die zahlreichen Förderungen und Maßnahmen deutlich. Die Freiwilligen Feuerwehrleute sowie die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes leisten unverzichtbare Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb sind wir auch in Zukunft weiterhin bestrebt, unseren Brand- und Katastrophenschützern bestmögliche Bedingungen in Sachen Infrastruktur, Ausbildung und Umfeld zu Teil werden zu lassen“, so Innenminister Peter Beuth.

Alleine in den Jahren 2014 und 2015 investierte die Landesregierung insgesamt mehr als 23 Millionen Euro in die Förderung von Neubauten und Erweiterungen von Feuerwehrhäusern, die Ausstattung von Atemschutzübungsstrecken sowie Feuerwehrfahrzeugen.

„Ein weiterer wichtiger Baustein in der hessischen Sicherheitsarchitektur ist der Katastrophenschutz. Die Hessische Landesregierung hat den Katastrophenschutz in einer auch im Ländervergleich beispielhaften Kraftanstrengung im Rahmen der Ausstattungsoffensive mit modernsten Einsatzmitteln umfassend ausgestattet. Die Zahl der Landesfahrzeuge im Katastrophenschutz konnte auf über 600 nahezu verdoppelt werden. Hierfür wurden seit dem Jahr 2008 über 40 Millionen Euro bereitgestellt “, so Innenminister Peter Beuth.

Der Hessische Katastrophenschutz verfügt nunmehr über die umfassendste und modernste Ausstattung seiner Geschichte. Hessenweit sind über 26.900 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, um Menschen in Not schnell und kompetent Hilfe zu leisten. Grundlage für ihr Handeln ist das zum 1. Januar 2016 novellierte Katastrophenschutzkonzept, das die Aufstellung und Ausbildung der Katastrophenschutz-Einheiten ebenso regelt wie deren Aufgaben und die Unterhaltung durch das Land.

Mit der Einführung des Digitalfunks verbessert sich zudem die Kommunikation für die Einsatzkräfte der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wesentlich. Die Geräte werden von den hessischen Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im täglichen Betrieb genutzt.

„Das Land hat die Kommunen bei dieser Umstellung durch die gemeinsame Beschaffung der digitalen Funkgeräte und Pager sowie durch eine konkrete Förderung der Endgeräte unterstützt. Seitens des Landes wurden die Kommunen bei der Beschaffung der Funkgeräte mit einer Summe von insgesamt 3,9 Millionen Euro gefördert“, so Innenminister Peter Beuth.

Als erstes Bundesland bezieht Hessen bei der Einführung des Digitalfunks die Alarmierung ein und berücksichtigt somit insbesondere die Anforderungen und Besonderheiten ehrenamtlicher Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Hilfsdienste. Sie werden die aktive Alarmierung im Tetra Netz nutzen. Künftig sind hierfür insgesamt rund 65.000 Tetra-Pager (APRT) vorgesehen.

Jugendaktionsprogramm neu ausgeschrieben

„Gemeinsam Zukunft gestalten – 20 Partizipationsprojekte für Hessen“

Jugendaktionsprogramm neu ausgeschrieben

Familienminister Stefan Grüttner: „Mit Partizipation die Grundlage für demokratisches Engagement legen.“

Wiesbaden. Hessen hat das Jugendpartizipationsprogramm zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen neu ausgeschrieben. „Kinder und Jugendliche sollen unser demokratisches Gemeinwesen mitgestalten und die Zukunft unserer Gesellschaft mitbestimmen können“, erklärte Familienminister Stefan Grüttner heute in Wiesbaden. „Die Möglichkeit der Mitgestaltung ist die Basis, um junge Menschen für ein gesellschaftliches Engagement gewinnen zu können. Es gilt, Ansätze zu entwickeln, um das Miteinander schon in jungen Jahren zu fördern und die Integration voran zu bringen“, betonte der Minister. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung legt das Programm ein besonderes Augenmerk auf Stärkung der Partizipation und Teilhabe von Jugendlichen im ländlichen Raum.

Um das Ziel der Förderung der Partizipation junger Menschen durch Angebote der außerschulischen Jugendbildung in Hessen flächendeckend zu erreichen, sollen durch das Jugendaktionsprogramm, das im Zeitraum von 2017 bis 2019 umgesetzt werden wird, insgesamt 20 Partizipationsprojekte, die sich auf Landkreise, Städte und Gemeinden verteilen (nicht mehr als ein Projekt in einem Landkreis, einer Stadt oder Gemeinde), gefördert werden. Grundsätzlich beträgt die Fördersumme bis zu 50.000 Euro je Projekt. Das Jugendaktionsprogramm will zudem einen konkreten Beitrag im Kontext des Arbeitsplans der Europäischen Union für die Jugend (2016 – 2018) mit dem Ziel einer stärkeren Teilhabe aller jungen Menschen am demokratischen und bürgerlichen Leben in Europa leisten.

Am Jugendaktionsprogramm Interessierte finden die Ausschreibung unter www.familienatlas.de in der Rubrik Kinder & Jugendliche / Beteiligung / Partizipationsförderung.

Tschechische Jugendfeuerwehr sucht Partner-Jugendfeuerwehr

Eine tschechische Jugendfeuerwehr sucht eine Partnergruppe in Deutschland und hat sich daher an die Deutsche Jugendfeuerwehr gewandt.
Die Gemeinde Straz nad Nisou ist eine kleine Gemeinde (2.500 Einwohner) im Dreiländereck Deutschland/Polen/CR. Der Ort liegt in der Nähe von Reichenberg (CR), ca. 25 km südöstlich von Zittau. Die dortige Feuerwehr hat seit 1968 eine Jugendfeuerwehr mit derzeit 35 Jugendlichen.

Gibt es eine Jugendfeuerwehr, die einen Kontakt nach Tschechien wünscht oder bereit ist einen solchen aufzubauen? Dann bitte Meldungen an uns, wir stellen den Kontakt her. Für Eure Bemühungen vorab herzlichen Dank.